E-Rechnungspflicht: der Zeitplan bis 2028.
Seit Januar 2025 müssen alle inländischen Unternehmen E-Rechnungen empfangen können. Der Versand wird stufenweise Pflicht, bis 2028 ohne Ausnahme.
Empfangspflicht
Jedes inländische Unternehmen muss E-Rechnungen empfangen, lesen und verarbeiten können, ohne Übergangsfrist und unabhängig von der Unternehmensgröße.
Übergangsfrist beim Versand
Papier- und PDF-Rechnungen bleiben mit Zustimmung des Empfängers vorerst zulässig. Wer schon jetzt umstellt, verschafft sich Vorlauf vor der Pflicht.
Versandpflicht über 800.000 €
Unternehmen mit einem Vorjahresumsatz (2026) über 800.000 € müssen inländische B2B-Rechnungen als E-Rechnung versenden.
Versandpflicht für alle
Die Umsatzgrenze entfällt. Papier und PDF erfüllen die Pflicht im inländischen B2B-Geschäft dann nicht mehr.
GoBD-Archivierung
Empfangene wie versendete E-Rechnungen acht Jahre unveränderbar und maschinenlesbar aufbewahren, so verlangen es § 14b UStG und § 147 AO.
Rechtsgrundlage: § 14 UStG (Wachstumschancengesetz), EN 16931. Zulässige Formate: XRechnung oder ZUGFeRD ab Version 2.0.1. Ein PDF allein erfüllt die Pflicht nicht. Quelle u. a. BMF-Schreiben zur obligatorischen E-Rechnung.
Ob Ihre Rechnungen das schon erfüllen, sehen Sie mit dem kostenlosen E-Rechnungs-Prüfer. Die Datei bleibt dabei auf Ihrem Rechner.